Erste Erhebungsphase der Studie zu gemeinschaftlichem Wohnen gestartet!

Das vom Österreichischen Jubiläumsfonds der Nationalbank geförderte Projekt „Nachhaltiges Wohnen und Arbeiten in einem Wohnprojekt – eine komparative praxistheoretische Analyse“ befindet sich mitten in seiner ersten Erhebungsphase.
In dieser Studie eines gemeinschaftlichen Wohnprojekts in Wien wird die Nachhaltigkeit verschiedener Praktiken im Wohnbereich im Rahmen einer Vorher-Nachher-Erhebung anhand quantitativer und qualitativer Methoden untersucht.
Dabei interessiert uns, wie sich Praktiken des Wohnens und (unbezahlten) Arbeitens generell und in Bezug auf ihre ökologische und soziale Nachhaltigkeit mit dem Einzug in ein Wohnprojekt verändern. Die Studie betrachtet insbesondere Praktiken der unbezahlten Versorgungs- und Gemeinschaftsarbeit: vom Kochen bis zur Kinderbetreuung, Mülltrennung, Wäsche Waschen und der gemeinschaftlichen Wohnprojektarbeit selbst.
Die zukünftigen BewohnerInnen haben bereits an der Online-Befragung teilgenommen, in der es vor allem um die CO2-Emissionen der untersuchten Praktiken, aber auch um die Zeit, die die Befragten im Alltag für diese aufwänden, geht.
Zurzeit befinden wir uns in der sehr interessanten Phase der persönlichen Interviews mit 13 BewohnerInnen, im Rahmen derer wir diese auch bitten Fotos ihrer alltäglichen Praktiken zu machen und ein persönliches „Tagebuch“ auf Tonband festzuhalten.
Schon jetzt zeichnet sich ein spannendes Bild des Alltags der zukünftigen BewohnerInnen des Wohnprojekts – besonders aufschlussreich wird dann der Vergleich dieser Daten mit den Daten der zweiten Erhebungsphase ein Jahr nach dem Einzug in das Wohnprojekt sein.
Nähere Informationen zur Studie sind hier zu finden: link

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